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Firmenchef Markus Jourdan (links) bespricht mit seinem Mitarbeiter die nächsten Bearbeitungsschritte des Fensters.  Foto: Tröger

Firmenchef Markus Jourdan (links) bespricht mit seinem Mitarbeiter die nächsten Bearbeitungsschritte des Fensters. Foto: Tröger

Vor 100 Jahren legte ein alleinstehender Mann in einem Raum seines Wohnhauses den Grundstein für das heutige Fensterbauunternehmen. Der Großvater des heutigen Firmenchefs Markus Jourdan, Heinrich Jourdan, eröffnete seinen Betrieb als Sargbauer „Gabret“ in der heutigen Möttlinger Straße in Neuhengstett. „Manchmal kamen nachträglich Fenster hinzu, von Hand gefertigt“, sagt der jetzige Firmeninhaber. Sein Vater Kurt, Sohn von Heinrich, geboren 1936, erlernte das Tischlerhandwerk in der väterlichen Werkstatt, machte 1959 im Alter von 23 Jahren seine Meisterprüfung und übernahm den väterlichen Betrieb.

Althengstett – Vor 100 Jahren legte ein alleinstehender Mann in einem Raum seines Hauses den Grundstein für den heutigen Fensterbaubetrieb. Der Großvater des heutigen Firmenchefs Markus Jourdan, Heinrich Jourdan, eröffnete seinen Betrieb als Sargbauer „Gabret“ in der heutigen Möttlinger Straße in Neuhengstett. „Manchmal kamen nachträglich Fenster hinzu, von Hand gefertigt“, sagt der jetzige Firmeninhaber. Sein Vater Kurt, Sohn von Heinrich, geboren 1936, erlernte das Tischlerhandwerk in der väterlichen Werkstatt, machte 1959 im Alter von 23 Jahren seine Meisterprüfung und übernahm den väterlichen Betrieb.

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Der Firmensitz befindet sich in der Waldenserstraße 19

1960 baute Kurt Jourdan in der Waldenserstraße 19 in Neuhengstett ein Haus mit angeschlossener Werkstatt, das sofort Sitz der Tischlerei samt Fensterbau war. Neben seinem Bruder Walter, der als Maschinenschlosser in einer Tischlerei arbeitete und auch einen landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaftete, beschäftigte Kurt Jourdan zeitweise drei bis vier Mitarbeiter. Grundsätzlich wurden bei Neubauten Zimmermannsarbeiten durchgeführt und Holzfenster eingebaut, Kunststofffenster gab es damals noch nicht.

Neues Werkstattgebäude in einem Industriegebiet

Zusammen mit Markus Jourdan stieg die dritte Generation in den Tischler- und Fensterbaubetrieb ein. Der 57-Jährige begann 1982 seine Tischlerlehre im elterlichen Betrieb. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung zum staatlich geprüften Holztechniker und legte gleichzeitig die Tischlermeisterprüfung ab. Im Jahr 2000 übernahm er das Unternehmen seines Vaters. Es wurden Mitarbeiter eingestellt und das Auftragsvolumen erhöht, wodurch die Werkstatt in Neuhengstett zu klein wurde. 2007 zog das Unternehmen in einen großzügigen Werkstattneubau im Althengstetter Industriegebiet, wo damals acht Mitarbeiter beschäftigt waren.

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Holz- und Holz-Alu-Fenster komplett aus eigener Werkstatt

Heute fertigt Fensterbau Jourdan Holz- und Holz-Aluminium-Fenster komplett in der eigenen Werkstatt mit 18 Mitarbeitern. „Wir investieren ständig, deshalb ist unser Maschinenpark immer auf dem neuesten Stand“, betont Firmenchef Markus Jourdan. Er kauft Kunststofffenster von deutschen Herstellern, denn Qualität ist ein wichtiges Kriterium für die Kundenzufriedenheit.

Viele Kunden des Fensterbauunternehmens kommen derzeit aus dem Stuttgarter Raum. Das Programm beinhaltet zum Beispiel die Sanierung und Renovierung vieler denkmalgeschützter Villen und damit eine enge Zusammenarbeit mit dem National Monuments Board. „Wir haben auch am Lago Maggiore in Frankreich und Irland gearbeitet“, berichtet Jourdan. “Aufträge wie diesen bekommen wir durch Mundpropaganda, wenn unsere zufriedenen Kunden uns weiterempfehlen.”




Volle Auftragsbücher – aber diesmal kein Lehrling

Bisher hat Jourdan jedes Jahr einen Praktikanten eingestellt, denn Nachwuchsförderung ist ihm eine Herzensangelegenheit. Außerdem gab es jedes Schuljahr zehn bis zwölf Auszubildende, die im Zimmerer- und Fensterbau mitmachen wollten. „In diesem Jahr habe ich jedoch keinen Praktikanten gefunden und es gab nur sehr wenige Interessenten für ein Praktikum“, ist Jourdan überrascht. Mit vollen Auftragsbüchern glaubt er, dass der Beruf und das Handwerk eine Zukunft haben. Allerdings fehlt es nicht nur an Auszubildenden, sondern allgemein an Fachkräften: „Ich suche weitere Arbeitskräfte und habe über das Arbeitsamt elf Personen angeschrieben, Maler, Lackierer, Schlosser, Tischler, keine einzige Person hat sich bei mir gemeldet.”

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Die aktuelle Situation mit längeren Lieferzeiten für Holz, Glas oder Beschläge und höheren Preisen aufgrund der Energiekrise betrifft auch Fensterbau-Spezialisten. Markus Jourdan hingegen nimmt die Herausforderung kreativ an und blickt positiv in die Zukunft, denn nach wie vor gilt: „Die handwerkliche Perfektion, der Einsatz neuester Technologien und die ständige Weiterentwicklung sind das A und O für uns, denn für unsere Kunden ist nur das Beste gut genug.

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