“Denke, dass es russische Rakete war”

Selenskyj: „Ich glaube, es war eine russische Rakete“

Nahe Grenze zur Ukraine: Videos sollen Raketeneinschlag in Polen zeigen (Quelle: T-Online)
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266. Tag seit Kriegsbeginn: Raketeneinschlag in Polen, zwei Tote, Sondersitzung des NATO-Generalsekretärs. Alle Infos im Newsblog.

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US-Verteidigungsminister: Russland für Raketenangriff verantwortlich

20:53 Uhr: Die US-Regierung macht letztlich Russland für den tödlichen Raketenangriff in Polen verantwortlich – auch wenn bestätigt ist, dass die Explosion von einer ukrainischen Flugabwehrrakete verursacht wurde. „Die Welt weiß, dass Russland die letzte Verantwortung für diesen Vorfall trägt“, sagte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am Mittwoch vor Journalisten in Washington. Russland ist verantwortlich, weil es groß angelegte Raketen insbesondere auf zivile Infrastruktur in der Ukraine abgefeuert hat.

Tschechien will 4.000 Soldaten aus der Ukraine ausbilden.

20:27 Uhr: Die Tschechische Republik hat ein Ausbildungsprogramm für 4.000 Angehörige der Streitkräfte der Ukraine beschlossen. Das Kabinett des liberal-konservativen Ministerpräsidenten Peter Fiala hat am Mittwoch zugestimmt. Demnach sind fünf vierwöchige Trainingszyklen auf dem Territorium von EU- und NATO-Mitgliedstaaten geplant, an denen jeweils bis zu 800 Truppen aus der von Russland einmarschierten Ukraine beteiligt sein könnten.

Darauf müssen sich beide Kammern des Parlaments noch einigen, gilt aber angesichts der Mehrheitssituation als sicher. Das Programm soll noch in diesem Jahr beginnen. Die Gesamtkosten werden auf 40 Millionen Euro geschätzt. Das Training richtet sich an Angehörige von gepanzerten Kräften, medizinisches Personal, ABC-Abwehrkräfte und Ingenieure.

Es basiert auf einem Abkommen zwischen Prag und Kiew. Langfristig ist geplant, das Projekt in die bereits beschlossene EU-Ausbildungsmission für ukrainische Truppen aufzunehmen. Republik will 55 zusätzliche Trainer für den Check-in bereitstellen. Nach eigenen Angaben hat das Land in diesem Jahr bereits Waffen im Wert von mehr als 1,9 Milliarden Euro in die Ukraine exportiert.

US-General: Sieg der Ukraine bald unwahrscheinlich.

20:14 Uhr: Der oberste US-General Mark Milley hat vor übertriebenen Hoffnungen auf einen kurzfristigen militärischen Sieg der Ukraine gewarnt. Trotz der Rückschläge habe Russland immer noch eine beträchtliche Kampfkraft in der Ukraine, sagte der Vorsitzende des Joint Chiefs of Staff auf einer Pressekonferenz. „Die Wahrscheinlichkeit eines militärischen Sieges der Ukraine – definiert als die Vertreibung der Russen aus der gesamten Ukraine, einschließlich der beanspruchten Krim – ist militärisch nicht sehr hoch.“ Aber es kann eine politische Lösung geben. „Es ist möglich“, sagte Millie. Russland sei “im Moment auf dem Rücken”.

Der CIA-Chef war zum Zeitpunkt des Raketenangriffs in Kiew.

19:22 Uhr: CIA-Direktor William Burns war zum Zeitpunkt der jüngsten russischen Raketenangriffe auf die Ukraine in Kiew. Dort traf er sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, berichtete die Washington Post am Mittwoch. Burns befand sich zum Zeitpunkt des Raketenbeschusses am Dienstag in der US-Botschaft und wurde nicht verletzt.

Zelinsky bestätigte später den Besuch von Burns in Kiew. „Gestern war er in einem Luftschutzbunker und dann haben wir uns hingesetzt und geredet“, sagte der 44-Jährige in einem Fernsehinterview mit Reportern.

Burns hatte sich zuvor in der Türkei mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Naryschkin getroffen. US-Medien zufolge warnte Burns Russland vor dem Einsatz von Atomwaffen in der Ukraine. Er soll auch Fälle von zu Unrecht in Russland inhaftierten US-Bürgern aufgegriffen haben. Die Ukraine wurde im Voraus über die Reise informiert.

Nach dem Raketeneinschlag: Selinsky bittet um Beweise.

19:17 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Zweifel daran geäußert, dass die Rakete, die auf polnischen Boden abgefeuert wurde, ein ukrainisches Projektil war. “Können Sie Fakten oder irgendwelche Beweise von den Partnern bekommen?” fragte der 44-Jährige Reporter am Mittwoch in einem Fernsehinterview. Das Staatsoberhaupt betonte die Nutzung der Gemeinsamen Untersuchungskommission und den Zugang zu bestehenden Daten. Westliche Länder gehen derzeit davon aus, dass eine Rakete des ukrainischen Luftabwehrsystems hinter der Explosion steckt.



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