Eigentümergemeinschaften: Der gefährliche Hausverwalter-Engpass – WELT

Geschäft Bald disqualifiziert?

Gefährliche Leitplanke

Michael Fabricius

Gerade kleine Chefmeetings können Probleme bereiten. Gerade kleine Chefmeetings können Probleme bereiten.

Gerade kleine Chefmeetings können Probleme bereiten.

Quelle: Getty Images/via ah_fotobox – Andreas*H

Der Verband der Immobilienverwalter warnt davor, dass es für kleine Haushalte derzeit kaum möglich ist, eine professionelle Verwaltung zu finden. Und die Situation spitzt sich zu – die kommenden Regelungen drohen die Branche und die Eigentümer zu überlasten. Hoffnung liegt im Online-Dating.

DRund 1,8 Millionen Wohnungseigentümergemeinschaften in Deutschland drohen zunehmend ihre Funktionsfähigkeit zu verlieren. Der Verband der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV) warnt davor, dass wichtige Entscheidungen nicht rechtzeitig getroffen werden, da viele Eigentümer keine neuen Hausverwalter mehr finden und ihre Jahresversammlungen nicht mehr als Videokonferenz abhalten dürfen.

„Kleinbauernvereine haben derzeit kaum eine Chance, einen professionellen Verwalter zu finden“, heißt es in einem Schreiben des Vereins an das Bundesjustizministerium, das WELT AM SONNTAG vorliegt. Grund dafür ist der wachsende Fachkräftemangel in dieser Branche.

Rund 3.600 Unternehmen sind im VDIV organisiert, der nach Angaben des Verbandes bundesweit rund 8 Millionen Wohnungen verwaltet. Unterstützt wird das Ministerium durch ein Schreiben von Marco Buschmann (FDP) und 17 weiteren Verbänden der Immobilienwirtschaft. Sie sind besorgt über die zunehmende Komplexität der Wohnungsverwaltung.

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Die Umsetzung von Energiepreisobergrenzen beispielsweise in Stromrechnungen macht Administratoren derzeit das Leben schwer. Doch der Aufwand, der mit den neuen Effizienzvorschriften verbunden ist, steigt für große und kleine Immobilieneigentümer.

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Die Verordnung zur mittelfristigen Energieversorgungssicherung (EnSimiMaV) ist nur eines von vielen Beispielen. Danach müssen Gaszentralheizungen in Gebäuden mit mindestens zehn Wohnungen bis zum 30.09.2023 hydraulisch optimiert werden. „Für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) und Hausverwaltungen ist es unmöglich, diese Frist einzuhalten“, heißt es in dem Schreiben an die Justizministerin.

Insbesondere in großen Gemeinden sollten Handwerkerangebote zunächst eingeholt und dann per Bescheid erteilt werden. „Angesichts der vielen hydraulischen Anpassungen, des Personalmangels in der Verwaltung und der zu beauftragenden Unternehmen ist dies nicht umsetzbar“, so der VDIV.

Die Meinungsbildung der Bundesregierung ist noch nicht abgeschlossen

Verbandsgeschäftsführer Martin Kessler fordert nun dringend ein Gesetz, das es Eigentümern ermöglicht, Versammlungen komplett online abzuhalten und dort zu entscheiden. Justizminister Bushman kündigte im vergangenen Sommer ein Gesetz an, das reine Online-Treffen erlauben würde.

Bis Ende des Jahres soll der Gesetzentwurf vorliegen. Aber das ist nicht passiert, und die Administratoren geraten jetzt in Panik. „In vielen Fällen wollen Eigentümer nur digitale Meetings“, so der VDIV. Sie scheitern jedoch häufig am Veto einzelner Miteigentümer.

Das Bundesjustizministerium teilte auf Anfrage mit, dass „die Stellungnahme zu weiteren Regelungen noch nicht abgeschlossen ist“. „Nach derzeitiger Einschätzung ist jedenfalls eine gesetzliche Regelung angebracht, nach der Versammlungen von Wohnungseigentümern einstimmig beschließen können, Versammlungen rein online abzuhalten.“

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