Fußball – Kanadas Leidenschaft nicht belohnt – Belgien siegt glücklich – Sport

Al-Rajjan (dpa) – Alphonso Davies verpasste durch einen verschossenen Handelfmeter eine goldene Gelegenheit, eine tapfere kanadische Leistung früh zu krönen. Stattdessen mussten sich die Kanadier gegen den belgischen Altstar mit 0:1 (0:1) geschlagen geben und erlebten damit eine schmerzhafte Rückkehr in die WM.

Nach einem bitteren WM-Debüt wurde der kanadische Star Alphonso Davies von seinen Teamkollegen und belgischen Profis getröstet, während der Bayern München-Profi sein Gesicht traurig in seinem Trikot vergrub. 13.361 Tage nach dem letzten WM-Spiel war Kanada überzeugt, doch Michy Batshuayi (44.) von Fenerbahçe Istanbul sicherte Belgien mit Al Rajan den glücklichen achten WM-Sieg.

Der junge und starke Kanadier belohnte sich unterdessen nicht für seine mutige Leistung und war 36 Jahre nach seinem letzten WM-Spiel 1986 in Mexiko immer noch im Weltcup unterwegs, es war bedeutungslos und es gab kein Tor. Eine respektable Erfolgschance wäre da gewesen, doch Bayerns Davies setzte einen Handelfmeter (10.) dem belgischen Weltklasse-Torhüter Thibaut Courtois in den Arm. Trotzdem wurde der Nordamerikaner nach dem Schlusspfiff von der Menge gefeiert.

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„Wir haben wichtige Spiele gewonnen“

Dem belgischen Manager Roberto Martinez war das egal. „Wir haben nicht gut gespielt und wissen, dass wir uns verbessern müssen, aber wir haben ein wichtiges Spiel gewonnen”, sagte Martinez. „Wir wollten eine bessere Leistung sehen. Kanada war besser als wir. Aber am Ende ist es wichtiger zu gewinnen.” als gut zu spielen.”

Der kanadische Trainer John Hardman war stolz auf sein Team. “Wir haben eine tolle Leistung gezeigt, hätten aber drei Punkte holen müssen. Leider haben wir es verpasst, aber ich bin stolz auf unsere Leistung und stolz auf die Fans. Wir sind hier. Ihr habt gezeigt, dass ihr es verdient habt.”

Kanada boomte

Ice Hockey Nation hatte vor 40.432 Zuschauern von Beginn an den richtigen Schwung. Ein leidenschaftlicher WM-Rückkehrer machte Druck auf Belgien. Die alternde und immer noch titellose belgische Golden Generation hatte Mühe, ins Spiel zu kommen, und hatte Glück mit Elfmeterschießen. Die sambische Schiedsrichterin Janie Shikazwe erkannte nach Eingreifen des Videoschiedsrichters nur ein klares Handspiel von Yannick Carrasco von Atlético Madrid

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Dann wachte mein Liebling auf. Jedes Mal, wenn Kevin De Bruyne von Manchester City das Tempo erhöhte, wurde es gefährlich, dahinter stand Real Madrids Trainer Eden Hazard. Der 31-jährige Kapitän absolvierte sein 12. WM-Spiel, ist aber seit Jahren auf einem guten Weg und kam in dieser Saison nur zu drei Einsätzen in der Primera Division. Hazard rechtfertigte jedoch das Vertrauen von Regisseur Roberto Martinez mit seinem Einsatz.

Trotzdem war Belgiens Offensivspiel noch zu ungenau, Kanada hatte deutlich mehr Schüsse aufs Tor, hatte aber auch das Pech, zwei weitere Foulelfmeter nicht zugesprochen zu bekommen. Batshuayi, der Romelu Lukaku vertritt, schlug Kamal Miller von CF Montreal kurz vor der Halbzeit und ging damit zur Halbzeit in Führung.

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Probleme gegen starke Kanadier

Trotz zweier Führungs- und Halbzeitwechsel ging Dortmunds Thomas Meunier nach einem Jochbeinbruch mit Mundschutz in sein sechstes WM-Spiel. Belgien hatte weiterhin Probleme gegen die starken Kanadier. Auch Kapitän Atiba Hutchinson überzeugte im defensiven Mittelfeld des Nordamerikaners. Der Routinier von Besiktas Istanbul ist nach Roger Myra aus Kamerun der zweitälteste Feldspieler der WM-Geschichte. Hutchinson war am Mittwoch 39 Jahre und 288 Tage alt. Mila wurde im Alter von 42 Jahren noch bei der Weltmeisterschaft 1994 in den USA eingesetzt.

Dass es wenige Entlastungsangriffe aus Belgien gab, lag auch an der Präsenz von Routiniers im Mittelfeld. Der eingewechselte Cyril Larin (80.) hatte per Kopf die große Chance zum Ausgleich, doch Courtois scheiterte. Die belgischen Favoriten, während die Kanadier ebenfalls im Niedergang begriffen waren, gewannen sieben Weltcup-Auftaktspiele in Folge.

© dpa-infocom, dpa:221123-99-639333/4

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