Gärtnerei Blumen-Rose in Segeletz wagt trotz Straßenbau auf der B5 den Neustart

Segelnetz Solche ruhigen Abende und Wochenenden ist Segeltz nicht gewohnt. Seit gut einem Jahr stoppt die Baustelle des Dorfes die sonst stark befahrene Bundesstraße 5. Obwohl die Bauarbeiten für einige Betriebsamkeit sorgen, ist das Dorf für Heike und Torsten Rose definitiv zu ruhig.

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Seit fast 20 Jahren betreibt das Ehepaar dort eine Gärtnerei: Blumen-Rose. „Als der Straßenbau begann, haben wir das sofort gespürt“, sagt Heike Rose. Der Ehemann ergänzt: „Es waren auf jeden Fall 60 Prozent weniger Kunden als sonst.“ Das wirkt sich natürlich auf Umsatz und Umsatz aus.

Segeletz ist derzeit nur von Süden gut erreichbar

Besonders die Bewohner der umliegenden Städte Wusterhausen und Neustadt besuchen die Gärtnerei Segeletzer, die eine Auswahl an Schnittblumen, Kränzen und Gestecken bis hin zu Gartenpflanzen und Obst anbietet. Doch gerade aus dem Norden ist der Laden nur über erhebliche Umwege zu erreichen. Und wer sonst seine Fahrt auf der Bundesstraße einfach unterbrechen würde, um einen Kindergarten zu besuchen, bleibt fern. Die offizielle Umleitung umgeht das Dorf seit September 2021.

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Roses geht es nun vor allem um die Unsicherheit. Ursprünglich sollte der Straßenbau noch in diesem Monat abgeschlossen werden. Aber dieses Ziel kann nicht mehr aufrechterhalten werden. Auf Höhe der Kirche ist von der neuen Straße noch nichts zu sehen. Dort sicherten Archäologen über Monate Funde des ehemaligen Friedhofs Segeletz. Am südlichen Stadteingang – auf Höhe des Gartencenters – soll zunächst mit dem Bau begonnen werden. Die Bauherren haben noch viel zu tun. Aber jetzt kommt der Winter.

Blumen-Rose hat ihren Laden monatelang geschlossen

„Mich macht nervös, dass wir als Händler kaum Informationen darüber bekommen, wie es läuft“, sagt Heike Rose. Gärtner müssen schließlich planen, erklärt Torsten Rose. Die Vorbereitungen für ein wichtiges Frühlingsereignis – wie Aussaat und Kultivierung – beginnen jetzt. „Die Ware muss immer sechs Monate im Voraus bestellt werden. Wir wissen nicht, wie wir uns auf die Saison vorbereiten sollen.”

Angesichts dieser Situation und auch aus gesundheitlichen Gründen hat Roses sein Geschäft für die letzten vier Monate geschlossen. Torsten Rose hielt den Betrieb mit seinen wöchentlichen Marktumsätzen am Laufen. Drei- bis viermal pro Woche fährt er mit Gartenprodukten zu den Märkten in Kyritz, Wittstock und Friesack. Aber das ist nur die halbe Miete.

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Es ist jetzt wieder an drei Tagen in der Woche geöffnet

Jetzt wollen und müssen die Gärtner von Segelets aktiv werden, um wenigstens das Herbst- und Adventsgeschäft auszunutzen. „90 Prozent der Adventgestecke machen wir selbst“, berichtet Heike Rose. Grabschmuck und Schnittblumen sind ebenfalls erhältlich. Ab sofort hat sein Geschäft mindestens donnerstags und freitags sowie samstags vormittags geöffnet. „Wir hoffen, dass wir wieder loslegen können“, sagt Ehemann Torsten. Er fügt hinzu: „Und damit die Kunden den Weg zu uns zurückfinden.“

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Schließlich warten auch Nordmanntannen, Küstentannen und Blaufichten auf Hektarflächen am Stadtrand auf den Verkauf. Am 5. Dezember wollen die Roses starten – jeden Tag. Am Wochenende sollen Besucher ihren eigenen Weihnachtsbaum abbauen dürfen. „Wir starten mit 10 Euro pro Baum“, sagt Heike Rose.

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Die Abkürzung ist zum Besuch des Ortes berechtigt

Bis dahin ändert sich nichts an der Verkehrslage mit kilometerlangen Umleitungen zum Objekt. Einheimische kennen den Plattenweg von Barsikow nach Segelet, aber da der Verkehr bei dieser Abkürzung aus dem Ruder gelaufen ist, gibt es dort wie bei den anderen Zufahrten zum Dorf Straßensperren. Nur „Anwohner“ dürfen noch durch. Gelegentlich kommt es zu Polizeikontrollen.

Gärtner bestätigen, dass Kunden ein Durchfahrtsrecht haben. Denn obwohl der Begriff gesetzlich nicht eindeutig definiert ist, gilt in der Rechtsprechung der Grundsatz: Wer einen Bewohner in einem solchen Sperrgebiet besuchen will, darf durch.

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Darauf setzen Heike und Torsten Rose jetzt. Irgendwie muss man weiter. „Wir wollen nächstes Jahr auf jeden Fall 20 Jahre mit dem Kindergarten feiern.“

Weitere Informationen zur Gärtnerei finden Sie auch hier: www.blumen-rose.de. Der Kindergarten ist donnerstags und freitags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 11 Uhr geöffnet.

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