Öffentliche Fernsprecher: Das Aus der letzten Telefonzellen steht bevor – Unterhaltung

Schild: „Nehmt Rücksicht auf die Wartenden“

Seit Jahrzehnten heißt es „Kurz halten!“ als Aufforderung zum Singen – oft ergänzt mit dem Text “Gebt Rücksicht auf die Wartenden”. In der DDR war das lange so, weil das geheime Telefon dort schnell keine große Wirkung entfaltete.

So wie das Mobiltelefon Kameras, Wecker und andere kleine Extras für die meisten Menschen irrelevant machte, machte das Mobiltelefon auch Mobiltelefone für die breite Öffentlichkeit nutzlos.

Bis die Telefonsteine ​​endgültig entfernt sind, ist laut Telekom das Jahr 2025 vorbei. In Absprache mit den Kommunen will das Unternehmen 3.000 der letzten 12.000 Plätze ohne Telefondienst weiter nutzen. „Sie verändern das Gebiet mit sogenannten Small Cells. Diese kleinen Antennen verstärken das Signal des Telefons“, heißt es.

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Es hilft lange nichts

Schließlich fanden sich die sogenannten Handys und Stelen nur noch an stark frequentierten Bahnhöfen, Flughäfen oder Messegeländen. Die Säulen waren finanziell nicht mehr tragbar.

Auch sie sind laut Telekom Energiefresser: „Im Schnitt sind es zwischen 500 und 1.250 Kilowattstunden pro Jahr.“ Seit der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes Ende 2021 gibt es keine „Handybenutzungspflicht“ mehr. Selbst Notrufe sind nutzlos. Telefongespräche übernahmen sofort.

Ein Handy, manchmal nur ein Telefonmast, spielt in unzähligen Filmen und Fernsehsendungen eine große Rolle. Oft war er zum Beispiel in den 70er-Jahren „Heart and Soul“ mit „Ekel Alfred“ Tetzlaff zu sehen. Auch 1998 in Tom Tykwers „Run Lola Run“ spielt das Telefonat eine wichtige Rolle. In einer urkomischen Szene ruft der kämpfende Kriminelle Manni (Moritz Bleibtreu) seine Freundin in einer Berliner Telefonzelle an, weil er 100.000 Mark verloren hat. Er droht, in den nächsten 20 Minuten einen Supermarkt auszurauben, und Lola (Franka Potente) beeilt sich, das Problem anders zu lösen.

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Mobiltelefone als Ort

Auch in Filmen aus anderen Ländern wurden Burgen als Schauplätze verwendet, zum Beispiel in Kultfilmen wie „Fahrstuhl zum Schafott“ (1958) mit Jeanne Moreau, „Dirty Harry“ (1971) mit Clint Eastwood, „Matrix“ (1999) mit Carrie-Anne Moss oder „Don’t Hang Up“ (2002) mit Colin Farrell. Und manchmal waren sie sogar magisch, wie in „Harry Potter und der Orden des Phönix“ (2007), wo eine gewöhnliche rote Londoner Telefonzelle als Eingang zum Zaubereiministerium dient.

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Der klassische Meister Alfred Hitchcock nutzte die Telefonzelle symbolisch. In dem 60 Jahre alten Horrorklassiker „Birds“ blickt Tippi Hedren als Melanie Daniels erstmals auf die gefiederten Tiere im Käfig. Später, in einem Sturm tödlicher Vögel, wird er in ein Handy eingesperrt – wie in einen Käfig. Hedrens Figur schafft es sogar aus dem Haus, bevor die Handyscheiben von einem Vogelangriff eingeschlagen werden.

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