“One Love”: Ittrich findet FIFA-Vorgehen “traurig und unfassbar” | NDR.de – Sport

Stand: 21.11.2022 14:22

Der Hamburger Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich hat sich in der Debatte um das Armbandverbot für „One Love“-Kapitäne bei der WM in Katar klar gegen den Fußball-Weltverband FIFA ausgesprochen.

„Ich suche nach Regeln, um die Entscheidung der FIFA zu unterstützen, gelbe Armbinden für den Orientierungslauf zuzulassen … kann keine finden“, schrieb der 43-Jährige am Montag auf Twitter. “Jeder wird instrumentalisiert. Traurig und unglaublich! Wieder gelb grundlos und indirekt. Oh mein Gott!”

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Merck: „Historische Chance verpasst“

Für den ehemaligen WM-Schiedsrichter Markus Merck verpassten der Deutsche Fußball-Bund und andere Verbände eine große Chance, indem sie „One Love“ die Kapitänsbinde abnahmen. Merck sagte, er hätte das “autoritäre Selbstbild” der FIFA aufweichen können.

“Es ist eine Demonstration der Macht der FIFA.”
DFB-Vorsitzender Bernd Neuendorf

„Hätten die für die WM so wichtigen großen Verbände gemeinsam agiert, wäre der gewünschte Glanz des Turniers noch weiter verblasst“, erklärte der 60-Jährige: „Auch wenn ich an der Spitze des Sports stand. Auch.: A historische Gelegenheit wurde (wieder) vertan.”

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Der FIFA droht eine Gelbe Karte

Die FIFA begründete das Verbot der Armbinde für „One Love“-Kapitäne mit einem von allen Teilnehmern anerkannten WM-Regelwerk, das zuvor angekündigt hatte, die „One Love“-Armbinde nicht wie geplant zu tragen. Eine Geldstrafe wäre akzeptabel gewesen, wie es bei solchen Verbrechen üblich ist.

Die FIFA will Mannschaftskapitäne mit Armbinden ausstatten, um an jedem Spieltag eine andere Antidiskriminierungsbotschaft zu verbreiten. DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat Vorwürfe zurückgewiesen, sein Verband sei ‘zusammengebrochen’: ‘Die drohenden Auswirkungen auf den Sport waren klar, sie weiterhin zu vertreten

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Sportstream | 21.11.2022 | 11:17 Uhr

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