Pfand-Paar kassiert an einem Tag 1358 Euro – „Chef hatte Schnauze voll“

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Von diesem: Armin T. Linder

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Ein Ehepaar aus Schleswig-Holstein verschenkte Rewe und Nahkauf Abfuhren für 1.358,31 Euro an einem Tag. Das Video zeigt tolle Details.

Worms/Averlak – Der Kaufland-Pfandgutschein hat kürzlich im Internet Wellen geschlagen: Nachdem tz.de auf Facebook einen weitgehend unbeachteten Hinweis entdeckte, dass eine Frau einen leeren für 415,94 Euro verkauft hatte, erregte er mehr Aufmerksamkeit. Viele Medien berichten jetzt darüber. Und der Radiosender Antenne Niedersachsen hat seine Facebook-Nutzer nach ihrem höchsten Einzahlungsgutschein gefragt. Um es vorweg zu nehmen: Die Aktion lag mit 415,94 Euro überwältigend an der Spitze!

Das Bauernpaar kassiert ein Jahr lang – und kassiert dann 1358,31 Euro bei Rewe und Nahkauf

Denn unter dem Facebook-Post hat ein User alias Dominik „Raus“ getaggt. Dass Dominik tatsächlich eine ganz besondere Entleerungsgeschichte zu erzählen hat: 1358,31 Euro Pfand hat er mit seiner Partnerin gesammelt und im Sommer 2020 innerhalb weniger Stunden an Rewe und Nahkauf übergeben! „Ich glaube, das übertrifft bei Antenne Niedersachsen niemand“, sagt sein Freund. Jetzt erzählt tz.de eine Geschichte darüber. Wie üblich lassen sich die Details nicht verifizieren – aber auch nach „Videobeweis“ deutet nichts auf eine Fälschung hin.

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Rewe hinterlegen
Das Ziel des “Pfandbodens” waren 100 Säcke. Auf dem Weg zur Auslieferung flogen sie auch aus dem Fenster. © privat

Dominik (heute 28) und seine Freundin Jale (heute 30) aus Averlak in Schleswig-Holstein hatten sich ein Ziel gesetzt: „Wir wollten sehen, wie viel Pfand man in einem Jahr sammeln kann, weil wir immer mindestens zwei Taschen pro Woche hatten “, berichtet er. Sie haben es geschafft. Alles wurde leer auf dem Dachboden gelagert. Und dann abgeholt. Es hat sich herausgestellt, dass sich in einem Jahr viel ansammelt mit Dominik”, erklärt Jale.

Das Schleswig-Holsteinische Pfandhaus drehte ein Video von der Aktion

Um alles für die Nachwelt festzuhalten, drehten sie ein Video und luden es auf YouTube hoch. Der Drei-Minuten-Clip hatte in mehr als zwei Jahren bis zum 13. November 2022 nur schlappe 116 Views angehäuft – vielleicht ändert sich das mit unserem Artikel:

Das Video beginnt mit dem Zeichnen. Der „Pfandboden“ befindet sich oben und zeigt zwei Schläge und das ausgegebene „Ziel 100!“. Als 100 Säcke erreicht waren, begann die nächste Phase: Ein paar Sammler trugen die leeren vom Dachboden und durch das Fenster (!) auf die Straße. In der Nahkauf-Filiale in der Stadt verschenkten sie leere Sachen, solange sie konnten und durften. Danach ging es zu Rewe nach Sankt Michaelisdonn, wo satte 46 Pfandtucher erspielt wurden.

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Rewe hat dem Geldautomaten einen weiteren Mitarbeiter zugeteilt

Ihm zufolge wurde das Paar in den beiden Supermärkten unterschiedlich empfangen. „Der Leiter des Ladens in unserem Dorf hatte die Nase voll von zehn Tüten und musste dann zum nächsten Laden, der etwa 7 km von uns entfernt ist“, sagt Jale. „Wir haben mit dem Mitarbeiter dort gesprochen und ihm gesagt, dass wir etwa 100 Pfandbeutel haben.“ Das sei laut einem Rewe-Mitarbeiter gar keine Seltenheit und „wurde dann von einem Mitarbeiter an den Automaten gestellt, der ihn bat, ihn regelmäßig zu leeren“.

Kaution kurz vor dem Kauf
Abverkauft für 1358,31 Euro! Es scheint eine Menge Arbeit zu sein – auch für einen Pfandautomaten, der vor lokalen Einkäufen kapitulierte. Laut Jale war der Chef nicht amüsiert. © privat

Der Saldo der Pfandsammelaktion: 1358,31 Euro. Das Video zeigt auch die Scheine und Münzen, die seine epische Sparaktion zu Nahkauf und Rewe brachte. Kein Wunder, dass Dominik und Jale in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis leere Legenden sind. „Das Sammeln hat Spaß gemacht“, erinnert sich Jale.

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Das Bauernpaar behielt den Überblick und brachte seine Freunde mit

Er fährt fort: „Wir haben eine Liste geführt, damit wir immer wussten, wie viele Taschen wir jetzt hatten. Einmal haben wir nur kleine Flaschen gekauft (dann passen mehr Flaschen in die Taschen). Wenn wir gefeiert haben, haben wir zusätzliche Taschen für unsere Freunde aufgehängt Unsere Freunde fanden die Aktion sehr lustig und waren am Ende wirklich überrascht, was passiert ist.

Dominik und Jale haben nach der Kampagne ihre Karriere als Hamsterer aufgegeben, erklärt er: „Sie würden es nicht noch einmal machen, es war wirklich anstrengend und hat ganze acht Stunden gedauert. Auto packen, immer wieder hin und her fahren.“ Eigentlich wollte er auf halber Strecke anhalten „weil es wirklich so anstrengend war, aber zum Glück sind wir durchgekommen.“ Größeren Beitrag bekommen? Bitte an [email protected] .media .de Auch lustig: Eine Punkband, die ihren Proberaum ausgeräumt hat. (Lin)

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