Prado, Louvre, Uffizien: 90 Museen reden Klimaaktivisten ins Gewissen

Prado, Louvre, Uffizien
90 Museen, die im Gewissen über den Klimawandel sprechen

Angriffe von Klimaaktivisten auf weltberühmte Kunstwerke haben die Direktoren der wichtigsten Museen der Welt zum Handeln veranlasst. Sie werfen den Tätern vor, das Verständnis der Bilder zu vereinfachen. In vielen Bereichen wurden die Sicherheitsvorkehrungen bereits erhöht.

Viele der wichtigsten Museen der Welt haben die Angriffe von Klimaaktivisten auf Kunstwerke verurteilt. Die Verantwortlichen hätten „das Gefühl dieser unersetzlichen Objekte unterschätzt, die als Teil des Weltkulturerbes bewahrt werden müssen“, schrieben die Direktoren von mehr als 90 Museen, darunter der Prado in Madrid, der Louvre in Paris und die Uffizien in Florenz, in einem gemeinsamen Gespräch Aussage. .

Als die für die Verwaltung von Kunstwerken zuständigen Direktoren des Museums seien “sie sehr überrascht von diesem gefährlichen Risiko”, schrieben sie und verwiesen auf die vielen Demonstrationen, bei denen sich Klimaaktivisten an die Rahmen oder den schützenden Glanz berühmter Gemälde klebten oder Essen geworfen. wo sie sind.

In den vergangenen Monaten haben Klimaaktivisten unter anderem Gemälde von Vincent van Gogh, Claude Monet und Francisco Goya angegriffen. Auch Johannes Vermeers „Mädchen mit dem Perlenohrgehänge“ in Den Haag stand im Mittelpunkt der Ausstellung. Da sich alle betroffenen Kunstwerke hinter dem Glas befanden, blieb er unverletzt. Aber auch historische Rahmen sind wichtig und sensibel.

Museen werden sicherer

Kürzlich hielten sich Klimaaktivisten an hellen Zelten über Andy Warhols berühmter „Campbell’s Soup“-Leinwand in der Australian National Gallery in Canberra fest. Wie das Museum in der australischen Hauptstadt am Mittwoch mitteilte, wurden die Kunstwerke bei dem Einsatz nicht beschädigt. Aktivisten wie die Gruppe Stoppt Subventionen für fossile Brennstoffe in Australien. Sie haben auch Graffiti auf die Bänder gesprüht. Das Museum sagte, es werde den Vorfall nicht weiter kommentieren.

Um neue Angriffe auf Kunstwerke zu verhindern, haben viele europäische Museen in den vergangenen Tagen die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Die Staatlichen Museen zu Berlin können bis auf Weiteres nur nach Abgabe von Jacken und Taschen an der Garderobe oder in den Schließfächern besucht werden. Das gilt auch für das Museum Barberini bei Potsdam. Auch andere Museen wie die National Gallery in London, das British Museum oder der Louvre haben sich zum Handeln entschlossen. Das wollen sie aber auch auf Anfrage nicht preisgeben – um professionelle Dienstleistungen zu schützen.

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