Schwere Verluste für Russland – Mehr als 80.000 Soldaten gefallen

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von: Casper Felix Hoffmann, Moritz Cerf, Vincent Busso, Neil Aquin, Lucas Maier

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Russland leidet weiterhin unter Verlusten im Krieg in der Ukraine. Die vergangenen sieben Tage waren für Putins Militär besonders katastrophal. Nachrichtenschub.

  • Rückeroberung von Cherson: Die Ukraine hat die Kapitulation aller russischen Truppen in der Stadt gefordert.
  • Nachteile von Russland: Nach amerikanischen Schätzungen wurden bisher 100.000 Soldaten der russischen Armee getötet oder verletzt.
  • Nachrichten aus dem Krieg in der Ukraine: Alle News zum Ukraine-Konflikt in unserem Newsticker. Einige Informationen stammen von Kriegsparteien im Ukrainekrieg und können nicht direkt und unabhängig verifiziert werden.
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+++ 16:26 Uhr: Russland soll in der Region Luhansk weitere Schäden erlitten haben. Das teilte der Leiter der regionalen Militärverwaltung der Ukraine, Serhij Hajdaj, am Samstag auf Telegram mit. Bei den Angriffen innerhalb der letzten 24 Stunden, die zuvor vom ukrainischen Generalstab gemeldet wurden (siehe Update 11.12 Uhr), sollen drei Luftverteidigungssysteme russischer Truppen ins Visier genommen worden sein.

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Ukrainische Soldaten feuern während einer Übung in Luhansk eine Grad-Rakete ab.  Aufzeichnung vom 4. November 2022,
Der Krieg in der Ukraine geht weiter. Die Ukraine meldet täglich mutmaßliche russische Opfer. (archiviertes Bild) © Ashley Chan/imago

+++ 14:58 Uhr: Nach Angaben der Ukraine gibt es Spannungen innerhalb der russischen Soldaten in den eigenen Reihen. Bei einem Zusammenstoß zwischen russischen Soldaten und Soldaten der Tschetschenischen Republik wurden drei Menschen verletzt. Der Generalstab der Ukraine behauptet. Über das Motiv des mutmaßlichen Vorfalls in Donezk hat die Ukraine keine Angaben gemacht. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden zwei Kriege um die Unabhängigkeit Tschetscheniens geführt, in denen Russland letztendlich siegreich war.

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Russlands Verluste im Ukraine-Krieg: „Erheblicher Reputationsschaden“ durch Abzug

+++ 13.10 Uhr: Das britische Verteidigungsministerium bezeichnete den russischen Abzug aus Cherson als „öffentliche Anerkennung der Schwierigkeiten, mit denen die Besatzungsmächte am Westufer des Dnjepr konfrontiert sind“. Im täglichen Geheimdienst-Update hat Russland demnach „erheblichen Reputationsschaden“ erlitten. Cherson war die einzige regionale Hauptstadt der Ukraine, die Russland seit Beginn des Krieges erobern konnte.

+++ 11.12 Uhr: Nach Angaben der Ukraine hat Russland in den letzten 24 Stunden neue Opfer zu beklagen. Wie der Generalstab am Samstag (12. November) mitteilte, wurden 29 russische Stellungen von Raketen, Artillerie und Luftangriffen getroffen. Davon sind 22 Bereiche, in denen Personal, Waffen und militärische Ausrüstung konzentriert sind. Außerdem hat die ukrainische Armee zwei Kontrollpunkte angegriffen.

Russland fordert im Krieg in der Ukraine einen hohen Tribut: über 4.000 Tote in einer Woche

+++ 9.22 Uhr: Der ukrainische Generalstab hat die neuesten Zahlen zu russischen Opfern veröffentlicht. Seit Beginn des Ukraine-Krieges sind mehr als 80.000 russische Soldaten getötet worden. Auch bei der Zerstörung von Panzern und anderen Kampffahrzeugen wurden erhebliche Fortschritte erzielt.

  • Militär: 80.210 (+810 Vortag)
  • Flugzeug: 278 (+0)
  • Hubschrauber: 261 (+1)
  • Panzer: 2838 (+24)
  • Gepanzerte Kampffahrzeuge: 5730 (+34)
  • Artilleriesysteme: 1829 (+12)
  • Mehrfaches Raketenwerfersystem: 393 (+0)
  • Luftverteidigungssystem: 205 (+0)
  • Autos und andere Fahrzeuge: 4279 (+20)
  • Schiff: 16 (+0)
  • Unbemannte Kampfdrohnen: 1506 (+1)
  • (Stand: Samstag, 12. November)
  • Informationen über russische Verluste im Krieg in der Ukraine kamen vom Verteidigungsministerium der Ukraine. Sie können nicht unabhängig überprüft werden. Der Kreml selbst gibt kaum Auskunft über seine Verluste.

Aktualisiert von Samstag, 12. November, 07:25 Uhr: Russland hat im Krieg in der Ukraine schwere Verluste erlitten. Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs kamen allein in der vergangenen Woche insgesamt 4.560 russische Soldaten bei den Kämpfen ums Leben. Auch die russischen Streitkräfte befinden sich in einer schwierigen Lage und kämpfen mit Ausrüstung aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und veralteten Gewehren. Bis Freitag seien seit Kriegsbeginn fast 80.000 russische Soldaten von ukrainischen Streitkräften getötet worden, teilte der ukrainische Generalstab am Freitag mit.

Verluste für Russland: Die Ukraine fordert die Kapitulation russischer Truppen

+++ 16:09 Uhr: Der ukrainische Geheimdienst hat alle russischen Truppen noch am isolierten westlichen Rand der Region Cherson beordert. In einer Nachricht auf seinem Telegram-Kanal schrieb das Directorate of Intelligence, Moskau habe seine eigenen Truppen “dem Schicksal ausgeliefert”. „Jeder Versuch, sich den Streitkräften der Ukraine entgegenzustellen, wird unterdrückt. Alle russischen Truppen, die sich widersetzen, werden vernichtet.“

In der Erklärung teilte das Direktorat den verbleibenden russischen Truppen mit, dass die sofortige Kapitulation “die einzige Chance sei, den Tod zu vermeiden”. Sie werden sich an die Genfer Konventionen halten und sind bereit, russische Truppen gegen ukrainische Streitkräfte auszutauschen, die russische Gefangene sein werden.

Verluste für Russland im Ukraine-Krieg: Kampffahrzeuge und Drohnen zerstört

+++ 14:51 Uhr: Neue Daten zum Ukraine-Krieg. Russland leidet also immer noch unter Verlusten. Auf diese Weise zerstörte Kiew sechs unbemannte Kampfdrohnen.

+++ 11.25 Uhr: Der Ukraine ist es gelungen, 14 gepanzerte Kampffahrzeuge und 12 Artilleriegeschütze in einem Kampf mit Russland zu zerstören, das sich aus der Region Cherson zurückzieht. Auf diese Weise steigen die Verluste des Kreml weiter.

Russlands Kriegsverlust: Die Ukraine zerstört Hubschrauber.

+++ 9.55 Uhr: Im Vergleich zum Vortag zerstörte die Ukraine zudem einen Helikopter und zehn Panzer. Auf diese Weise nehmen die russischen Verluste kontinuierlich zu. Russland hat kürzlich seinen Rückzug aus Cherson angekündigt.

Zudem sollen sechs weitere unbemannte Drohnen vom ukrainischen Militär abgeschossen worden sein. Die Einschätzung basiert auf Informationen aus der Ukraine, eine unabhängige Überprüfung war noch nicht möglich.

Update von Freitag, 11. November, 6.20 Uhr: Am gestrigen Donnerstag (10. November) hat die ukrainische Armee den russischen Invasoren erneut Verluste zugefügt. Nach Angaben des Pressedienstes der Ukraine wurden insgesamt acht Stützpunkte mit Soldaten und militärischer Ausrüstung erfolgreich beschossen.

Außerdem wurden zwei Munitionsdepots und fünf Luftverteidigungssysteme zerstört. Die Informationen wurden noch nicht unabhängig überprüft.

Laut Zelinsky sind die Verluste Russlands zehnmal höher als die der Ukraine.

+++ 22.25 Uhr: Präsident Wladimir Zelensky sagte in einem Interview CNN In der Erklärung heißt es, dass die Verluste Russlands im Krieg gegen die Ukraine zehnmal höher sind als die der Streitkräfte der Ukraine. Der ukrainische Präsident sagte auch, Russlands militärische Verluste an Personal und Ausrüstung seien erschütternd. Mit Hilfe westlicher Partner gelang es den Streitkräften der Ukraine, die russische Offensive zu stoppen und die Initiative zu ergreifen. Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine schätzt, dass Russland im Krieg gegen die Ukraine 78.690 Militärangehörige verloren hat.

Zuvor sagte der US-Stabschef General Mark Milley, dass mehr als 100.000 russische Soldaten im Krieg in der Ukraine getötet und verwundet wurden, und die Ukraine wird wahrscheinlich die gleiche Zahl erleiden (Anfang 10. November) (siehe Bericht).

Hohe Verluste im Ukraine-Krieg: Die ukrainische Armee hat große Teile der Region Cherson zurückerobert.

+++ 19.45 Uhr: Das ukrainische Militär sagte, es habe große Teile der Region Cherson zurückerobert, nachdem Moskau einen teilweisen Rückzug aus dem Gebiet angeordnet hatte. Beamte in Kiew warnten jedoch, dass der Rückzug russischer Truppen die Hauptstadt der Region bei ihrem Abzug in eine „Stadt des Todes“ verwandeln könnte.

Ein Militärsprecher sagte, dass die ukrainischen Streitkräfte in nur 24 Stunden 7 Kilometer an der Frontlinie in der Schlüsselregion Cherson im Süden vorrückten und die Kontrolle über ein Gebiet von mehr als 260 Quadratkilometern übernahmen. Kiew sagte, es habe die Kontrolle über die Städte Snihurivka und Kyselivka übernommen, die beide an Hauptstraßen liegen, die zur regionalen Hauptstadt Cherson führen. Kyselivka liegt etwa 15 km von der Stadt Cherson entfernt.

Hohe Verluste im Ukraine-Krieg: US-Generalstab sieht “Beginn” des Truppenabzugs

Update vom Donnerstag, 10. November, 16:40 Uhr: Der Vorsitzende des amerikanischen Joint Chiefs of Staff, General Mark Milley, hat sich erneut zu der Ankündigung des Rückzugs Russlands aus der Region Cherson geäußert. Demnach sehe man den „Anfang“ des Truppenabzugs: „Sie sehen den Abzug der russischen Streitkräfte aus Cherson. Wir sehen den Anfang. Das war von gestern. [Russlands] Verteidigungsminister [Sergej] verkündete Schoigu. Es passiert also“, sagte Millie in einem Interview CNBC.

Hohe Verluste im Ukraine-Krieg: Russland verliert fast 100.000 Soldaten.

Erstmeldung vom Donnerstag, 10. November: Kiew/Moskau – Nach Schätzungen des US-Militärs sind im Krieg gegen die Ukraine bisher mehr als 100.000 russische Soldaten getötet oder verwundet worden. US-Stabschef Mark Milley sagte Medienberichten zufolge am Mittwochabend (Ortszeit) in einer Rede in New York, dass Ähnliches auch für die Ukraine gelten könnte. Außerdem wurden etwa 40.000 ukrainische Zivilisten getötet. Diese Zahlen können nicht unabhängig überprüft werden.

Der im Februar begonnene Angriffskrieg gegen die Ukraine habe enormes menschliches Leid verursacht und sei “ein riesiger strategischer Fehler” Russlands gewesen. Milli fügte in einer Rede vor der Denkfabrik The Economic Club of New York hinzu, dass das Land jahrelang den Preis zahlen müsse.

Wenn sich die Frontlinien im Winter stabilisieren, besteht möglicherweise die Möglichkeit, über ein Ende des Konflikts zu verhandeln. Unter Berufung auf Milli hieß es, wenn sich eine solche Gelegenheit ergibt, muss sie genutzt werden. Sollten die Verhandlungen jedoch scheitern oder scheitern, werden die Vereinigten Staaten weiterhin Waffen an die Ukraine liefern. (nak mit dpa)

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