Start-up-Steckbrief: Das Geschäft mit dem Geschlecht

Das Startup versucht, die Mythen rund um den weiblichen Körper und die weibliche Sexualität zu entlarven.

Eine Idee

Das Team des Vulva-Shops ist bestrebt, über das weibliche Geschlecht aufzuklären und berufstätigen Frauen die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu verwirklichen. „Alle unsere Produkte stammen von Unternehmerinnen oder Unternehmen, die zu 50 Prozent von Frauen geführt werden“, sagt CEO Sofia Maria Surma.

Was macht die Idee besonders?

Ein Alleinstellungsmerkmal ist, dass jeder Einkauf im „Vulva Store“ auch dazu beiträgt, frauengeführte Unternehmen zu unterstützen. Diese wiederum würden sich auch für Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung einsetzen.

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Das größte Hindernis?

„Feminismus und Women’s Empowerment sind Trends. Viele Unternehmen haben das bereits erkannt und versuchen sich mit vermeintlich feministischen Produkten zu positionieren. Und das, obwohl in vielen Fällen Menschen in der Lieferkette ausgebeutet werden. ‚Pinkwashing‘ nennt sich das. Einer davon unser größtes Hindernis ist dagegen zu stehen“, sagt Surma.

Fehler, die Sie nicht noch einmal machen würden?

Ursprünglich plante das Unternehmen, ein Dropshipping-Modell zu verwenden. Der Online-Shop, bei dem der Käufer die Bestellung aufgibt, kümmert sich nur um die Logistik des Auftragseingangs und der Rechnungsstellung. Es stellte sich jedoch heraus, dass Lagerhaltung und Versand eine der größten Herausforderungen für Produkthersteller waren: „Jetzt bieten wir eine Full-Service-E-Commerce-Lösung für Frauen an und können daher auch beim Versand sparsamer sein, da wir in der Regel mehrere verkaufen verschiedene Produkte. Lieferanten mit nur einer Sendung versenden”, erklärt sie.

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Das Team rundherum
Das Team rund um den „Vulva Store“.Vulva-Shop

Irgendwelche Anekdoten, die Sie teilen möchten?

Es ist vor allem die Resonanz des Publikums auf die Vorträge und Aufführungen, die bestätigt, dass nach wie vor ein großer Aufklärungs- und Wissensbedarf im Bereich der weiblichen Sexualität besteht: „Als wir im Halbfinale der österreichischen Seite des Start 2022 antraten Weltmeisterschaften, nachdem der A-Mann auf uns zugekommen ist und gesagt hat, dass er zum ersten Mal von dem Unterschied zwischen Vulva und Vagina gehört habe und dass er ihm von nun an mehr Aufmerksamkeit schenken werde.

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Das nächste Ziel?

Der nächste Plan ist, den digitalen Markt weiter auszubauen und die Plattform auf ein neues Level zu heben. Es soll mehr Produkte, Schulungen und digitale Angebote wie Mitgliedschaften geben.

Kontakt:
Vulva-Shop
Jörgerstraße 24/18, 1170 Wien
Sofia Maria Surma (Geschäftsführerin)
[email protected]
www.vulvashop.at

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