Tiktok gibt API für Wissenschaft und Forschung als Betaversion frei

Der Kurzvideodienst Tiktok will eröffnen. Das Unternehmen stellt dafür APIs bereit, mit denen Wissenschaftler und Forscher, aber auch die Zivilgesellschaft sehen können, wie die Plattform funktioniert. Zunächst gibt es eine Beta-Version, die für Forscher entwickelt wurde. Allerdings ist die erste Testphase bereits beendet. Dabei sollten Mitglieder des Tiktok Security Advisory Board, die sich mit Hate Speech, Desinformation und Extremismus auskennen, die Research-API nutzen.

Ausgewählte Mitglieder erhalten über die API Zugriff auf die öffentlich verfügbaren Daten. Mit den Vorschlägen soll dann die konkrete Vorgehensweise unter Berücksichtigung der Anforderungen der Wissenschaftler entwickelt werden. Selbstverständlich wird die Privatsphäre der Community respektiert. Sie sollten also nicht erwarten, dass Forscher alle Informationen von der Plattform erhalten, geschweige denn den Algorithmus. Dies ist nur aufgrund von Datenschutzdaten nicht möglich. Das Hauptproblem ist, dass die eigenen Daten immer nur Aufschluss über bestimmte Verhaltensweisen der App im Verhältnis zu denen anderer Accounts geben.

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Neben dieser Plattform-API soll auch eine Schnittstelle zur Moderation von Inhalten erscheinen. „Wir werden in den kommenden Monaten weitere Details über die breitere Verfügbarkeit mitteilen“, heißt es in dem die Ankündigung begleitenden Blogbeitrag. Darüber hinaus wird das Transparenzzentrum mit Informationen über die API für Wissenschaftler aktualisiert, einschließlich Informationen darüber, wie man Zugang beantragt und wie man ihn verwendet. Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um die Schnittstelle nutzen zu können, ist noch nicht klar.

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Seit einigen Monaten ist nun bekannt, dass Tiktok im Rahmen der Transparenz Softwareschnittstellen freigeben will. Zu Forschungszwecken können Nutzeraktivitäten und Inhalte eingesehen und Einblicke in das Moderationssystem gewährt werden. Mitglieder von Beiräten sollen noch mehr Zugriff haben, etwa auf vertrauliche Informationen zu Schlüsselwörtern, die zur Identifizierung problematischer Inhalte verwendet werden. Diese API soll auch beim Austausch mit dem US Content Advisory Council einfließen. Ein Gremium unabhängiger Experten, das mit den regionalen Sicherheitsbehörden kommuniziert. Schlüssellisten werden nicht direkt von Tiktok veröffentlicht, daher können Informationen nicht verwendet werden, um sie zu umgehen, erklärt das Unternehmen.

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(emw)

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