Ukraine News ++ Söder fordert mehr Waffenlieferungen – und „politische Lösung“ ++

Liveticker Ukrainische Nachrichten.

Söder forderte mehr Waffenlieferungen – und eine “politische Lösung”.

„Putins Absichten sind zu transparent“

“Es ist ein Informationsüberlegenheitskrieg”, sagt der pensionierte General Roland Cather zu den gegenseitigen Vorwürfen zwischen der russischen und der ukrainischen Seite. In diesem Krieg ist alles möglich, aber der Einsatz von “schmutzigen Bomben” ist selten.

„Ich kann noch kein diplomatisches Konzept des Außenministers erkennen“, kritisierte Marcus Söder Annalina Birbach. Auch der bayerische Ministerpräsident fordert mehr Waffen für Kiew. Mehr in Live-Tucker.

BAusgerechnet Ministerpräsident Markus Söder hat sich dafür ausgesprochen, die Ukraine mit mehr Waffen zu beliefern – und eine politische Lösung anzustreben. „Es braucht eine Steigerung der Waffenlieferungen, aber immer im Nato-Bündnis. Die Ukraine muss aus einer Position der Stärke heraus mit Russland verhandeln können“, sagte Söder der Mediengruppe Byron.

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Wladimir Putin

Letztlich kann aber nur die Ukraine über den Zeitpunkt der Verhandlungen entscheiden. „Der Westen sollte gemeinsam überlegen, wie eine politische Lösung aussehen könnte. Im Moment sehe ich aber keine diplomatische Vision des Außenministers“, sagte die CSU-Chefin unter Berufung auf Annalina Birbach (Grüne).

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Alle Entwicklungen im Live-Ticker:

02:10 Uhr – Söder: Mehr Waffen für die Ukraine – und eine politische Lösung

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich dafür ausgesprochen, die Ukraine mit mehr Waffen zu beliefern – und eine politische Lösung anzustreben. „Es braucht eine Steigerung der Waffenlieferungen, aber immer im Nato-Bündnis. Die Ukraine muss aus einer Position der Stärke heraus mit Russland verhandeln können“, sagte Söder der Mediengruppe Byron.

Letztlich kann aber nur die Ukraine über den Zeitpunkt der Verhandlungen entscheiden. „Der Westen sollte gemeinsam überlegen, wie eine politische Lösung aussehen könnte. Im Moment sehe ich aber keine diplomatische Vision des Außenministers“, sagte die CSU-Chefin unter Berufung auf Annalina Birbach (Grüne).

02:03 Uhr – Australien schickt Truppen, um ukrainische Truppen auszubilden.

Australien plant, 70 Soldaten nach Großbritannien zu schicken, um ukrainische Truppen auszubilden. Das Land beliefert die Ukraine außerdem mit 30 weiteren Bushmaster-Panzerfahrzeugen. „Wir erkennen an, dass die Ukraine jetzt langfristige Unterstützung braucht“, sagte Verteidigungsminister Richard Marlis gegenüber ABC. Australische Truppen sollen im Januar in Großbritannien eintreffen. Marles sagte, er werde an einer von Großbritannien geführten internationalen Trainingsübung teilnehmen, aber nicht in eine Kampfzone gehen.

23:59 – Slowenien: Fotos der russischen „schmutzigen Bombe“ zeigen Rauchmelder

Slowenien hat Russland vorgeworfen, ein altes Foto von Rauchmeldern als angeblichen Beweis für eine “schmutzige Bombe” in der Ukraine verwendet zu haben. Dragan Barbotovski, Berater des slowenischen Ministerpräsidenten Robert Golub, sagte am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass ein vom russischen Außenministerium im Online-Netzwerk Twitter gepostetes Foto von der slowenischen Atommüllentsorgungsbehörde ARAO stammt und 2010 aufgenommen wurde.

Barbotovsky fügte hinzu, dass das Foto „ohne Wissen von ARAO zweckentfremdet“ worden sei.

Tatsächlich wurde das Foto von ARAO zu illustrativen Zwecken für “Präsentationen vor Fachpublikum und der breiten Öffentlichkeit” verwendet, erklärte Sandi Virsic, Leiterin der slowenischen Behörde. Der abgebildete Container enthielt „übliche Rauchmelder“ – und kein radioaktives Material.

Die ehemalige jugoslawische Republik Slowenien ist seit 2004 Mitglied der Europäischen Union und der NATO. ARAO sagte, das Land betreibe ein Kernkraftwerk in Krsko nahe der kroatischen Grenze, und der dort erzeugte Atommüll werde gelagert.

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