VfL Bochum: Im Retro-Stadion pfeift wieder Rückenwind – Sport

Verstehen Sie, warum der VfL Bochum unter dem neuen Trainer Thomas Retsch mit 1:15 Toren in vier Bundesliga-Auswärtsspielen keinen einzigen Punkt holte und in drei Heimspielen die volle Punktzahl erzielte.Gegen einen starken Gegner war es nicht einfach, Lech holte 9 Punkte mit ein Tor von 7:2. Ein weiteres Team ist der VfL mit Sitz in der Castroparstraße. Das liegt wohl an der Atmosphäre im Ruhrstadion und dem Rückenwind des begeisterten Heimpublikums für einen neuen, mutigeren Fußball.

Nach dem 2:1 (2:0)-Erfolg über Borussia Mönchengladbach zeigte sich Mittelfeldspieler Kevin Stöger begeistert von der Reaktion auf allen vier Rängen. „Bochum hat mit Leidenschaft und Emotion verdient gewonnen“, bedankte sich sogar gegnerischer Trainer Daniel Falke.

Die WM-Pause kommt für Letch genau zum richtigen Zeitpunkt, um endlich seinen Fußball trainieren zu können

Das scheint eine plausible Erklärung für das Bochumer Mysterium zu sein. Leipzig 0:4, Stuttgart 1:4, Wolfsburg 0:4, Dortmund 0:3 – das sind die aktuellen Auswärtsergebnisse. Aber zu Hause heißt es im Champions-League-Achtelfinale 3:0 gegen Frankfurt, 2:1 gegen den damaligen Spitzenreiter Union Berlin und jetzt 2:1 gegen Gladbach. Der Abstand zwischen Heim- und Auswärtsergebnissen ist groß. „Das ist schwer zu erklären“, sagte VfL-Mittelstürmer und 2:0-Torschütze Filip Hoffmann. Sein Trainer stimmte zu: „Das ist schwer zu erklären!“ Thomas Retsch will darauf nicht näher eingehen. „Denn je mehr wir reden, desto größer wird diese Geschichte.“ Und bei Auswärtsspielen droht das alles zur sich selbst erfüllenden Prophezeiung zu werden.

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Ende September trat der 54-jährige Schwabe Retsch, einst Trainingsleiter bei RB Salzburg und zuletzt Trainer bei Vitesse Arnheim, eine Stelle in Bochum an. Er verordnete dem VfL ein aggressiveres Pressing und Tempospiel. Beim Auftakt in Leipzig floppte es arg, bei den nächsten Auswärtsspielen war der Einbruch riesengroß. Aber zu Hause, vor Fans in einem elektrisierenden Retro-Stadion mit antiken Flutlichtmasten, setzten die Bochumer den Fußball des neuen Managers besser um. „Dieses Stadion ist unglaublich, wenn das Spiel von seiner besten Seite ist“, sagt Letch. Das Spiel gegen Gladbach war genau das. zeigte auf die Schaltfläche.

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Gladbach glich acht Minuten vor Spielende nach einer sehr komplizierten Abseitssituation zum 2:2 aus, Bochums Fuß blieb am Ball, was die Inbrunst des Schiedsrichters noch verstärkte und möglicherweise auch das harte Urteil beeinflusste Gladbach-Trainer Falke betonte, er sei zufrieden mit dem „sympathischen Verein VfL Bochum“, bezeichnete die Leistung von Schiedsrichter Daniel Schlager und seinen Assistenten aber als „unterirdisch“.

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Die Bochumer besuchen am Samstag ihr letztes Spiel vor der Winterpause beim FC Augsburg. Und sie wollen im Ausland genauso spielen wie zu Hause. „Es ist Zeit für den ersten Auswärtspunkt“, sagte Stöger. In der Zwischenzeit freut sich Letch auf die zwei Monate Pause in der Saison. Bisher hatte er noch keine Gelegenheit, mit seiner Mannschaft Fußball zu proben. „Ich beschwere mich nicht, dass wir jetzt die Weltmeisterschaft haben.

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