WM 2022: Computer rechnet Weltmeister aus

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von: Marcus Giebel

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Weltmeisterschaft 2018 - Frankreich - Kroatien
Der begehrte WM-Pokal im Endspiel 2018 © Christian Charisius/dpa

Lionel Messi unternimmt einen letzten Versuch bei der ersten Weltmeisterschaft in Katar. Simulationen zeigen, dass dies ein Erfolg wird. Das Nachdenken über die Vergangenheit wird Sie vorsichtiger und vorsichtiger machen.

München – Die Wochen vor einem großen Fußballturnier sind immer eine Zeit der Vorfreude und Prognose. Experten und Fans gaben Teamempfehlungen ab, auch Hinweise auf zukünftige Titelträger machten die Runde. Daran wird sich natürlich auch vor der WM 2022 in Katar nichts ändern. Auch wenn dieses Ereignis eher polarisiert als elektrisiert.

Viele Fans wollen dieser WM wegen der höchst fragwürdigen Auszeichnungen in ein Emirat, in dem Fußball weniger mit Füßen getreten wird, vor allem aber Menschenrechte mit Füßen getreten werden, eine vorweihnachtliche Pause vom Profifußball verordnen. Es bleibt abzuwarten, wie viele Spieler bis zum 18. Dezember, dem Tag der Endrunde, unbeweglich bleiben werden.

WM 2022 in Katar simuliert: Messi gewinnt laut EA Sports Titel in Argentinien

Die wichtigsten Fragen zu dieser WM haben bereits bemerkenswerte Antworten erhalten. Geht der Spielehersteller EA Sports, Schöpfer der beliebten FIFA-Serie, seinen Weg, könnte Argentinien in Katar seinen dritten WM-Titel gewinnen. Natürlich sind die Kalifornier nicht die ersten, die das Team von Lionel Messi mit einem WM-Pokal in der Hand in eine Kristallkugel blicken sehen.

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Aber im Gegensatz zu den meisten anderen Amateur-Hellsehern haben sie einen guten Ruf zu verlieren. Immerhin haben sie die drei jüngsten Weltmeister für ihre jeweiligen Turniere richtig vorhergesagt: Spanien 2010, Deutschland 2014 und Frankreich 2018. Es verspricht „ultrarealistisches Gameplay“. Alle 64 Spiele wurden im Turniermodus mit offiziellen Wertungen simuliert.

Video: Deutschlands WM-Kader

WM-Prognose in Katar: Messi erzielt goldenes Tor im Finale gegen Brasilien

Dies führte zu den Endspielen in ganz Südamerika. Argentinien spielte gegen Brasilien. Premier-Paar im Weltcup-Finale. Tatsächlich trafen die beiden größten Rivalen zuletzt im Achtelfinale der Weltmeisterschaft 1990 aufeinander. Mit dem gleichen Ergebnis gewann Argentinien dank Angel Di Maria kürzlich das Finale der Copa America.

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Laut Prognosen reicht auch Katar ein Tor. Laut Simulationen wird dies von Messi bereitgestellt. Damit stieg „La Purga“ endgültig in den Olymp der Fußballwelt auf. Immerhin hat er alle großen Titel gewonnen und ist aus dem langen Schatten von Diego Maradona getreten. Südspitze des Kontinents.

Supercomputer errechnet Weltmeister 2022: Deutschland im Viertelfinale ausgeschieden

Der Supercomputer von EA Sports ist mit Titelverteidiger Frankreich auf dem dritten Platz zurück auf der Strecke. Den Berechnungen zufolge scheidet Deutschland im Viertelfinale gegen Vizemeister Brasilien aus. Messi führte die Torschützenliste mit acht Toren in sieben Spielen an und gewann den Goldenen Schuh. Obendrein gewinnt der Linksfuß als bester Spieler des Turniers den Goldenen Ball.

Spannender ist die Wahl des besten Torwarts. An der Spitze der Simulation liegen der Portugiese Rui Patricio, die Brasilianerin Alison Becker, der Kroate Dominik Rybakovic und der Argentinier Emiliano Martinez. Martinez gewann schließlich den Goldenen Handschuh, da er mit seinen Teamkollegen den größten Erfolg im Turnier hatte.

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Simulation eines FIFA23-Spiels mit der argentinischen Nationalmannschaft
Sieht so der neue Weltmeister aus? Lionel Messi (M.) & Co. haben laut EA Sports in Katar gewonnen. © IMAGO / ZUMA Draht

WM 2022: EA Sports sieht fünf Argentinier im Kader für das Turnier

Nur vier Nationen sind in den Mannschaften des Turniers vertreten, wobei Argentinien mit fünf Spielern und Brasilien mit drei Spielern dominiert. Elf sind in einem etwas in die Jahre gekommenen 4-2-4-System aufgebaut.

Martinez hält das Tor. Die vordere Abwehrreihe bilden der Portugiese Joao Cancelo, der Franzose Rafael Varane, der Brasilianer Marquinhos und der Argentinier Marcos Acuna. Ein klares Mittelfeld bilden die Weltmeister Leandro Paredes und Rodrigo De Paul. Der Angriff versprüht Glanz und Glamour, auch ohne Cristiano Ronaldo. Auch die Brasilianer Vinicius Jr. und Richarlison, Messi und der französische Weltfußballer Karim Benzema werden als „Fab Four“ durchgehen.

WM-Torschützenliste 2022: Kein DFB-Spieler in Top 15 – Überraschungen für Depay und Pulisic

Der deutsche Spieler ist nirgendwo zu sehen. Das deutet darauf hin, dass Supercomputer-Bundestrainer Hansi Flick den Erfolg der Turnier-Premiere nicht vorausgesagt hat. In der 15-köpfigen Torschützenliste steht nicht einmal ein DFB-Spieler. Demnach hat kein Spieler mehr als zwei Tore im Trikot des vierfachen Meisters erzielt, aber auch keine Stammstürmer wie Timo Werner (Syndesmose-Bandriss) oder Lucas Nmecha (Patellasehnenriss).

Robert Lewandowski hat diese Nummer in vier Spielen und liegt auf dem 15. Platz. Ronaldo und Benzema waren in jeweils sieben Spielen dreimal erfolgreich. Damit wird auch deutlich, dass Portugal das Spiel um Platz drei gegen Frankreich bestritt. Die größte Überraschung ist der Niederländer Memphis Depay, der in fünf Spielen sechs Tore erzielt hat, hinter Messi Zweiter, während der frühere Dortmunder Christian Pulisic mit fünf Toren in fünf Spielen Vierter ist.

Deshalb lehnt sich EA Sports schwer aus dem Fenster. Wie viel Wahrheit in der Simulation steckt, wird nur Katar verraten. Auf jeden Fall hätten Messi & Co. zuhören müssen. Auch in Anbetracht der Trefferquote der kalifornischen Fußballprofis. (mg)

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